Europaabgeordnete wollen Friedensnobelpreis für Alexis Tsipras und Zoran Zaev

SPD-Abgeordnete Dr. Babette Winter unterstützt das Vorhaben: „Die beiden Ministerpräsidenten tragen mit ihrer Einigung maßgeblich zur Wahrung des Friedens in Europa bei“

Nach jahrzehntelangen territorialen Auseinandersetzungen haben sich im Juni letzten Jahres die Ministerpräsidenten von Griechenland und Nord-Mazedonien, Alexis Tsipras und Zoran Zaev, auf ein Friedensabkommen beider Staaten geeinigt. Dieses trat am 12. Februar offiziell in Kraft.

Die Tunesierin Wided Bouchamaoui, Friedensnobelpreisträgerin aus dem Jahr 2015, schlug nun Tsipras und Zaev für ihre Verdienste bei der Einigung der beiden Länder für den Friedensnobelpreis vor. Im Europaparlament wird dieser Vorschlag von 33 Abgeordneten aus sechs verschiedenen Fraktionen und sechzehn Mitgliedstaaten der Europäischen Union unterstützt. Ihre Unterschrift setzte auch die Thüringer Abgeordnete Winter, die ihrem Parteikollegen Knut Fleckenstein für sein Engagement dankt: „Das ist wirklich eine tolle Initiative von Knut, die ich unbedingt unterstützen möchte“

Winter freut sich über die fraktions- und länderübergreifende Zustimmung für den Vorschlag: „Früher wurden hier um Grenzen und Territorien Kriege geführt, heute sprechen und verhandeln wir miteinander. Europa bewegt sich in die richtige Richtung!“

Babette Winter